Die Elysen
Die Khurzôn kennen keine Götter oder kein Götterpantheon wie die meisten Völker unter der Sonne. Was sie kennen sind die Elysen und die
Abysse
n, keinen davon nennen sie Gott. Die Elysen sind die Ältesten Geschöpfe des Multiversums, die welche als erste geschaffen wurden. Dadurch sind sie die einzigen tatsächlich Perfekten Geschöpfe innerhalb der Ebenen, wobei jeder ein besonderes Ideal in einem zweigeschlechtigen Körper vereint.
Die Elysen sind an der Entstehung der Welt schuld, und gaben den Khurzôn nach der Schlacht gegen die Miror wichtige Geschenke und Wissen mit auf ihren Lebensweg, damit sie gut und sicher auf ihrem Kontinent leben können. Dieser Schenkung gedenken die Khurzôn auch heute noch jeden Monat mit einem besonderem Gottesdienst, ansonsten kommt den Elysen jedoch keine spezielle Verehrung zu. Vielmehr stehen die Elysen und die Khurzôn in einem Abhängigkeitsgefüge. In etwa Zweihundert Jahren wird der Allmächtige Chaoswirbel nämlich die letzte Schlacht, die Gezeitenwende hervorrufen, und in dieser Schlacht werden die Elysen die Abyssen und ihre Kinder die Khurzôn erneut zu sich rufen, um im Armageddon zu kämpfen. Daher wissen die Khurzôn, dass die Elysen sie mehr brauchen als umgekehrt, woraus sich die seltene Form der Drohgebete entwickelt hat. Die Elysen sorgen im Gegenzug dafür, dass die Seelen der Khurzôn nach dem Tod wieder auf die Welt zurückkehren können.
Aus dem Leben der Erdenbewohner haben sich die Elysen jedoch weitestgehend zurückgezogen. Sie befinden sich in einer besonderen Welt zwischen den Welten, wo sie der Schlacht an der Gezeithenwende harren, Pläne schmieden und mit den Palar hausen. Die Palar sind hierbei die Seelen von Khurzôn die durch den Kreis der Widergeburten Vollkommenheit erreicht haben.
Elysen sind Geistwesen und können sich in jeder beliebigen Form materialisieren. Dennoch haben viele von ihnen eine oder mehrere Lieblingsgestalten, in dene sie sich zeigen. Man erkennt Elysen meistens an ihren Regalia, Gegenständen die sie stets bei sich tragen und die einen Teil ihres Wesens symbolisieren. Oft werden sie von Künstlern auch einfach in einer Form dargestellt, die ihren Charakterzügen entspicht.
Diese Charakterzüge entsprechen auch dem Aufgabenfeld, das eine Elyse einnimmt und symbolisert. Viele Elysen haben dabei zu den Aufgaben, die sie bei der Schöpfung übernahmen, während der Zeit des Aufstiegs zusätzliche Portfolios erhalten.
Im folgenden nun die Elysen, eingeteilt nach den Zugehörigen Elementkreisläufen, wobei die Elementarelyse jeweils in der Mitte der Tabelle Thront (z.B.: Abjin)
| Luft | Feuer | Erde | Wasser |
| Ristnachi | Elrif | Nitram | Nel'Zor |
| Velorie | Car'Bece | Surmia | Iphlip |
| Abjin | Dela'Xenar | Cire'Dref | Hle'Amic |
| Xilef | Tha'Mitas | Nonta | Gojreg |
| Mathos | Borin | Bosati | Amelpa |
Abjin
| Andere Namen | Wandler, Lebensatem |
| Symbol | Vier ineinander verschlungene Quadrate in den Farben Rot, Gelb, Blau und Grün |
| Farbe | Ein Prisma |
| Aufgaben | Luft, Frühling, Wandlung, Schnelligkeit |
| Religia | Flügel, eine Knospe, Lange bunte Stoffstreifen, die sich im Wind wiegen und im Tanze schwingen |
| Abyssen | Falke,Gepard |
Aussehen
Abjin soll meist in Form einer schönen Frau erscheinen, deren Haut wie Glas das Licht bricht, und in deren inneren allerlei Farbige Gase herumschwirren, die auf der transparenten Haut kondensieren und verdunsten. Sie ist von schlanker, fast burschikoser Gestalt und besitzt scharfe, aber einschalkhaft wirkende Gesichtszüge. Dort wo aber bei einer schönen Frau die Augen säßen, befinden sich nur Löcher, durch welche die Wolken austreten.
Er soll dabei meist nur dort stehen, scheinbar unbeweglich, um dann aber im nächsten Moment plötzlich an anderer Stelle wieder aufzutauchen. Das einzig bewegliche scheinen dabei die beiden Flügel zu sein, die aus seinem Rücken Sprießen.
Aufgabe
Eines Tages, noch bevor die Welt wie wir sie heute kennen entstanden war, trafen sich Abjin und seine Schwester Hle‘Amic. Beide wollten ergründen, wer der Stärkere von ihnen war, und so rangen sie eine halbe Ewigkeit miteinander, unfähig einen Sieger herauszubilden. Doch je mehr Zeit verging, umso näher kamen sich die Geschwister, und am Ende drang der leichte und launische Abjin in die Schwester ein. Doch bewusst ihres Vergehens trennten sie beiden Schwermütig und mieden sich von nunan, obwohl ein Teil des anderen immer in ihren Herzen fortbestehen würde.
So kommt es, dass heute immer wenn Luft unter Wasser ausgestoßen wird diese in kleinen isolierten Kapseln aufsteigt, und Abjin noch heute manchmal schwer und drückend scheint, oder sogar Tränen ob des Verlustes weint.
Andere Geschichten berichten davon, dass Abjin eines Tages über die Lande schwebte, und sich hinter den Rücken derer stellte, die ihm gefiehlen. Abjin war ein junger Mann und angezogen von Äußerlichkeiten. Jeder hinter den er sich aber nun stellte, der wurde noch reicher, mächtiger oder ärmer und hungriger. Also packte Velorie ein Messer und stach dem Elysen die Augen aus. Von da an konnte Abjin nicht mehr anhand von schnöden Äußerlichkeiten entscheiden, wem er Gutes beschehren würde, sondern teilte wie der Zufall seine Gaben aus. Seit diesem Tag bringt er Wandlung und Veränderung überall dorthin wo er sich befindet.
Eine letzte Geschichte sei hier noch erzählt. Abjin war dereinst eine wunderschöne Frau, von der sich besonders der stattliche Bosati besonders angezogen fühlte. Doch Abjin war eine launische Elyse, die mal den einen und mal eine andere bevorzugte. Und so wurde er Bosatis schon nach wenigen Tänzen überdrüssig. Doch zum Abschied schenkte Abjin seinem Geliebten die Knospe einer Lotusblüte. Diese war wie ein Samen in Bosati und brachte ihren Leib zum Blühen und Gedeihen.
Seit diesem Tag hält stets der Frühling einzug, wenn Abjin mit seinen launenhaften Winden gegagnen ist.
Amelpá
| Andere Namen | Heilerin,Verlittene |
| Symbol | Drei Tropfen, angeordnet wie Blütenblätter |
| Farbe | hellgrau, grüngrau |
| Aufgaben | Heilkunde, Alchemie |
| Religia | Phiole und Ranke |
| Abyssen | Spinne, Kobra |
Aussehen
Amelpa wird bevorzugt weiblich dargestellt. Man sieht sie ebenso als kaum gereiftes Mädchen, wie als junge Frau oder Greisin, doch immer gleich bleiben ihr weiß-graues wallendes Haar mit nur wenigen noch dunklen Strähnen und ihr schönes, aber gezeichnetes, fast verhärmtes Gesicht. Amelpa trägt eine weites Kleid, verziert mit Blumen und Ranken, aber es scheint verblichen und seine Farben leuchten nicht mehr.
Aufgaben
Als Bosati die Pflanzen und Blumen wachsen ließ, freute sich Amelpa ihrer Schönheit und beschloss, dass sie nicht nur schön, sondern auch nützlich sein müssten. Sie versah alle Pflanzen und später auch Gesteine und anderen Stoffe mit Wirkungen und lehrte die Urkhurzôn deren Bedeutungen.
Während der Zeit des Aufstieges erkannte sie, dass die wichtigste aller Alchemistischen Berufungen die der Heilkunst war und all ihre Lieblingskräuter als Heilkräuter geschätzt wurden. Da begann sie, das Leid und die Krankheiten der Khurzôn zu ergründen. Amelpa ertrug nur schwer, dass in der von den Elysen geschaffenen Welt voll Schönheit so viel Leid sein sollte und beschloss, das Leid und die Krankheit aus der Welt zu entfernen.
Mathos
und Dela’Xenar waren es, die sie warnten, dass das Leid wie der Tod Teil des Lebens und der Natur sein müsse, doch Amelpa wollte die beiden nicht verstehen. Sie versuchte alles Leid zu heilen, und musste doch immer wieder erkennen, dass der Kreislauf der Welt neues Leid schuf.
Amelpa beschloss, anstatt das Leid zu heilen, es in ihrer Person zu konzentrieren und das Leid der Welt alleine zu tragen. Durch ihre Macht gelang es ihr, das Leid aller Khurzôn selbst zu fühlen, doch selbst eine Elyse konnte nicht all diesen Schmerz ertragen. Mathos und Bosati riefen Gofeg zu Hilfe und es gelang ihnen, Amelpa aus ihrem beklagenswerten Zustand zu befreien, bevor sie dem Wahnsinn erlag.
Desillusioniert zog sich Amelpa zurück und begnügte sich damit, Schutzpatronin der Heiler und Alchemisten zu bleiben. Seitdem ist ihr Interesse an den sterblichen geschwunden und es gelingt kaum einem Schicksal, ihr Herz zu rühren. Daher greift Amelpa nur selten in die Belange der Sterblichen ein. Sie gibt aber nach wie vor den Heilpflanzen ihre Wirkung und den Heilern die Macht, anderen zu helfen.
Religia
Amelpa hält eine Phiole, in der sich eine Ranke befindet, die oben grün und frisch, ist, nach unten hin aber abstirbt und vertrocknet. Je nach ihrer Laune verändert sich die Balance der Phiole, so dass die Ranke fast ganz frisch oder auch vollkommen tot erscheinen mag. Viele Heiler tragen eine solche Phiole bei sich und pflücken für jeden Kranken eine neue Ranke. Es gilt als gutes Omen, wenn die Ranke frisch bleibt und als schlechtes, wenn sie bald vertrocknet.
Orden und Kulte
Amelpa wird von sehr vielen Alchemisten, Heilern und auch Kranken verehrt, und die Gilden der Heiler und Alchemisten führen ihren Namen, doch ansonsten gibt es nur einen einzigen Kult fanatischer Amelpageweihter, die den Weg ihrer Göttin gehen und das Leid anderer tragen wollen. Sie nennen sich „Geistheiler“ und besitzen in der Tat die Fähigkeit, den Zustand eines einzelnen anderen auf sich selbst zu übertragen. Der andere wird dadurch von seinen Gebrechen befreit, welche der Geistheiler nun selbst ausheilen muss, bevor er einem nächsten hilft. Trotz der robusten Gesundheit und häufig auch magischen Begabung aller Geitheiler zerbrechen die meisten an dem Weg, den sie gewählt haben und werden wahnsinnig oder sterben. Obwohl sie vielen unheimlich scheinen, duldet man sie doch, da sie Krankheiten heilen können, die jeden noch so mächtigen gewöhnlichen Heiler hilflos lassen.
Bosati
| Andere Namen | |
| Symbol | |
| Farbe | |
| Aufgaben | Wachsende Natur, Fruchtbarkeit |
| Religia | |
| Abyssen | Stier, Widder |
Car'Bece
| Andere Namen | |
| Symbol | |
| Farbe | |
| Aufgaben | Liebe, Lust und Leidenschaft |
| Religia | |
| Abyssen | Libelle, Antilope |
Iphlip
| Andere Namen | Tauschvater, Wegebereiter |
| Symbol | Wagenrad aus Kristall |
| Farbe | Türkis |
| Aufgaben | Handel, Reichtum |
| Religia | breiter Gürtel mit allerlei Taschen und Beuteln, zumindest einer mit Kristallen und einer mit Brot gefüllt, das Himmelsglas |
| Abyssen | Gorilla, Hengst |
Aussehen
Iphlip erscheint meist als ein Mann mittleren Alters, der zwar edle, aber staubige Kleider trägt. Seine Statur ist breit und wohl genährt, die wachsamen Augen scheinen ständig die Umgebung zu sondieren.
An seinem breiten Gürtel baumelt ein ganzes Arsenal an Beuteln und die Gürteltaschen sind bis an den Rand gefüllt. Ebenso trägt er meist einen schweren Rucksack auf dem Rücken, ausdem allerleich Kostbarkeiten und Nahrung lugen. In einer Hand hält er eine Art Fernglas, einen Lederschlauch, der an jedem Ende mit einem Geschliffenen Kristall ausgestattet ist.
Aufgabe
Man sagt einst sah Iphlip, dass in den Dichten Wäldern des Nordens Khurzôn hausten, die zwar reich an Früchten waren, aber sich kaum der wilden Tiere und barbarischen Nove erwehren konnten. Gleichzeitig sah er die Khurzôn der Berge hungern, während durch die Essen das edelste aller Metalle floss.
Also sandte er aus beiden Stämmen die schlausten und reichsten Fürsten und Handwerker aus, aufdass sie sich treffen würden. Doch das Land Khurzôns ist weit, und das Volk besaß zwar scharfe Augen, aber kein Himmelsglas.
So nahm er drei der Sterne vom Himmelzelt, und bat Nonta sie auf seiner ewigen Esse zusammenzuschmieden. Im Gleißenden Feuer dieser Schmiede entstand ein Himmelskristall von ungeahnter Leuchtkraft und Schönheit. An diesem konnten sich die reisenden Orientieren, und so fanden sie zusammen, die ersten Händler waren geboren.
Von da an sah Iphlip noch oft durch das neugeschaffene Himmelsglas auf die Welt hinab und sandte die Händler der Khurzôn dort hin, wo sie gute Geschäfte machen konnten und allen aus ihren Nöten helfen konnten.
Geweihte
Wie unschwer zu erraten ist, sind die meisten Geweihten des Iphlip Händler. Doch wie auch Iphlip nehmen sie nicht um sich selbst zu berreichern, sondern um ihre Gaben an jene zu verteilen, die in Not sind.
Aus diesem Grund sind die Geweihten nicht Reich an Gütern oder Wechseln, doch sehr beliebt überall in der Bevölkerung, da sie nicht nur Retter in der Not sind, sondern auch Geschichten und Nachrichten aus weit entfernten Gegenden überbringen.
Kulte und Organisationen
Die Bekannteste Organisation unter Iphlips Schirmherrschaft ist wohl der Kreis der Himmelsweisen. Sie leben isoliert auf einem der höchsten Berge des Landes. Dort haben die Khurzôn vor urzeiten ein gewaltiges Gerät aufgestellt, welches es mittels verschiedener Kristalle und Spiegel ermöglicht weit ins Land hineinzuschauen, und sogar über seine Grenzen hinaus.
Von dort aus spüren sie der Welt nach, und versuchen vorher zu sagen, wo im nächsten Sommer eine Dürre ansteht, und welcher Platz des Landes diese Nöte ausgleichen kann. Natürlich sagen sie auch andere Notstände vorraus, zu diesem Zweck finden sich ganze Regimenter Gelehrter aus dem Ganzen Land im Obervatorium des Himmels ein. Ist eine Gefahr dann erkannt, senden die Himmelsweisen sogenannte „Billets“ los, um den Bewohnern der Städte mit ihrem Rat beizustehen.
Einen ganz anderen Kreis stellt die Gierige Klaue dar. Sie berufen sich auf einen Uralten Text, der dem großen Propheten und Führer Skorgel zugeschrieben wird. Dort heißt es, dass gegen Ende der Welt große Nöte über das Land herreinbrechen würden, Hunger und Gewalt seien dann selbst unter den Khurzôn eine Selbstverständlichkeit. Um diesem Übel vorzubeugen, kauft die Gierige Klaue Gold, Eldelmetalle, Waffen und ähnliches auf, und versteckt es an einem Geheimen Ort, den sie die „Schatzkammer“ nennen. Oft sollen sie sogar in weit entfernte Lande reisen, um noch kostbarere Güter zu sammeln und zu verstecken. Auf ihrem Beutezug sollen ihnen weder Leib noch Leben teuer genug sein, um es nicht einzutauschen.
Mathos
| Andere Namen | Wächter der Würde, Immerwacher Schläfer |
| Symbol | Wallender Mantel vor Strudel |
| Farbe | Dunkelblau |
| Aufgaben | Tod, Wiedergeburt, Schlaf |
| Religia | Weiter Mantel |
| Abyssen | Skorpion, Viper |
Aussehen
Mathos erscheint meist als gebeugter Humanoide, wie ein dürstender Wanderer in der Eiswüste hat er seinen weiten Umhang um sich geschlossen. Der Umhang umschließt die drahtige Gestalt beinahe völlig, selbst die Hände sind in Netzhafte Handschuhe gekleidet, die mit dem Umhang verwachsen scheinen. Nur die schwarze, lockige Mähne, die über das hellhautige Gesicht und die schmalen tiefblauen augen fallen, sehen über den Stehkragen. Wenn Mathos ihren Umhang aufschlägt kommt daunter ihre Zarte Gestalt zum Vorschein, vollkommen in Licht getaucht. Mathos hat seine Augen normalerweise geschlossen, da er sich von den Geschehnissen auf der Welt weitgehend abgewandt hat. Nur wenn Seelen zu ihm kommen, schlägt sie ihre Augen auf und öffnet seinen Mantel.
Aufgabe
Im Zeitalter der Schöpfung übernahm Mathos die Aufgabe, die Seelen der Khurzôn, die nach ihrem Tod in den Wirbel gesogen werden, aufzufangen, damit sie neu geboren werden können. Damit ist er für das Bestehen der Khurzôn einer der wichtigsten Götter überhaupt. Mathos schwebt normalerweise abseits der Welt in der Nähe des Wirbels im Akasha, seinen Umhang um sich geschlossen und die Augen wie im Schlaf zugeschlagen. Sobald eine würdige Seele stirbt, öffnet er seine Augen und tritt in jede Existenzebene ein. Seine Arme breiten sich aus, sein Mantel öffnet sich und fängt in seinem Wallen die Seele wie in einem Netz. Er umschließt die Seele mit warmer Dunkelheit und bewahrt sie, bis sie wieder zur Erde zurückkehrt. Während der Zeit des Aufstiegs hat Mathos sich auch dem Schlaf zugewandt, der als des Todes kleiner Bruder gilt. Sich "in Mathos Mantel kuscheln" bedeutet (im Gegensatz zu dem, was viele Novo glauben) nicht etwa zu sterben, sondern tief und gut zu schlafen. Mathos bietet allen schlafenden Khurzôn, solange er selbst in seinem andächtigen Schlummer liegt, einen Kanal zur Energie des Univsersums, was der Grund dafür ist, dass sich diese nach einem langen Schlaf erfrischt fühlen. Aus demselben Grund können während großer Kriege oder Seuchen, wenn viele Khurzôn sterben, die meisten nicht mehr gut schlafen. Der Traum ist jedoch nicht die Domäne Mathos' sondern Gojregs, des Herrn der Nacht und der Geheimnisse.
Geweihte
Jeder kennt die Geweihten Mathos' in ihren langen Mänteln, aber niemand weiß so recht, was sie eigentlich genau tun. Sie zeigen besonders dort Präsenz, wo gekämpft oder gestorben wird und segnen teils Todeweihte. Beim Bor'Xakuth gehören sie zu den Aufsehern. Manchmal sieht man sie über Schlachtfelder laufen und man sagt, dass sie die Seelen der Toten wahrnehmen und verabschieden können. Außerdem gelten die Geweihten Mathos als Hüter der Seelen, während deren Besitzer noch am Leben sind. Ein Geweihter des Mathos erkennt instinktiv, ob ein Khurzôn besessen ist oder kontrolliert wird, und ob in einem Gegenstand ein Geist gefangen ist. Da die Seele das höchste Gut der Khurzôn ist, werden die Mathosgeweihten mit besonderem Respekt behandelt
Kulte und Organisationen
Der bekannteste Kult des Mathos sind sicherlich die "Akolyten des Freien Todes". Es handelt sich dabei um einen mächtigen Bund von Ordenskriegern, Assassinen und Nigromanten, die jede Art von Seelenbindung jagen und zerstören. Höhere Untote, für deren Erschaffung die Seele des Toten im Körper gefangen werden muss, Gegenstände, die ihre Macht aus darin gebannten Geistern beziehen, Dämonen, die Khurzôn in Besitz nehmen können und Magier, die an Khurzôn verbotene Kontrollzauber verwenden sind ihre verhasstesten Feinde und sie zögern nicht, diese auf direktem Wege zu ihrem Herrn zu schicken. Wesentlich friedlicher dagegen sind die "Verhüllten Wanderer", asketische Geweihte, die den Dialog mit den Seelen der Sterbenden suchen. Sie sind es, die man auf Schlachtfeldern, in Seuchenhäusern und an Totenbetten sieht. Jede Seele, die ihren Körper verlässt, betrachten sie und verstehen das Wesen des Todes durch ihre Botschaft. Sie haben die Gabe, eine Seele zu sehen, als ob sie materiell wäre, ob sie sich aber tatsächlich mit ihnen verständigen können, bleibt fraglich. Sie sind jedoch gern gesehen, da sie oft fähig sind, das Wesen des Todes in so sanften Worten zu erklären, dass auch die verzweifeltesten zurückgebliebenen seinen tiefen Frieden spüren können. Die letzte große Gruppe sind die "Insomnianer", von denen man behauptet, sie würden niemals schlafen. Tatsächlich kann man, auch wenn einer von ihnen die Augen geschlossen hat, sicher sein, dass er genauestens weiß, was um ihn herum vorgeht. Die meisten von ihnen sind Magier, es gibt aber auch einige Krieger unter ihnen. Wie ewige Wächter stehen sie oft stundenlang an einer Stelle und beobachten alles, ohne dass man ihre Augen sehen könnte. Sie sind immer dort, wo sich ein größerer Umbruch ankündigt, auch wenn niemand vorher sagen kann, ob um ihn zu verhindern oder um ihn durchzuführen.
Nel'Zor
| Andere Namen | |
| Symbol | |
| Farbe | |
| Aufgaben | Wissen, Magie, Sprache |
| Religia | |
| Abyssen | Rabe, Salamander |
Nonta
| Andere Namen | |
| Symbol | |
| Farbe | |
| Aufgaben | Handwerks-, Baukunst, Engagement |
| Religia | |
| Abyssen | Otter, Termite |
Ristnachi
| Andere Namen | |
| Symbol | |
| Farbe | |
| Aufgaben | Diebeskunst, Täuschung |
| Religia | Masken |
| Abyssen | Wespe, Chameleon |
Surmia
| Andere Namen | (Blinde) Seherin, Gezeichnete |
| Symbol | Sichelmond in dessen Mitte eine Kristallkugel gebettet ist |
| Farbe | Silber |
| Aufgaben | Mond, Weisheit, Weissagung |
| Religia | Mondzeichnung, -kristall |
| Abyssen | Eule, Ratte |
Aussehen
Surmia erscheint meistens als junge Frau in einem nachtschwarzen Kleid, das so dünn ist wie Spinnenseide, jedoch nicht durchscheinend. Kleine Steine schimmern darauf, wie Sterne am Himmel, und erhellen noch mehr die Haut der Göttin. Diese ist wie der Mond, wandelnd. Bei Vollmond leuchtet sie in einem hellen Weiß, bei Neumond wird die Haut der Göttin so schwarz wie der Nachthimmel selbst. Ihr Haar ist dem gleichen Umstand ausgesetzt. Steht Surmia unter dem Vollmond, glänzt ihr Haar pechschwarz, wenn der Neumond kommt, wandelt sich ihr Haar in einem reinen Weiß, so dünn wie Spinnenfaden. Unter einem ihrer Augen zeigt sich die Mondzeichnung, die wie aus vielen kleinen Diamanten zusammengesetzt zu sein scheint. Ihre Augen selbst leuchten gleich flüssigem Silber, sehen die Zukunft, jedoch nicht die Gegenwart. Surmia ist erblindet. Dies ist der Preis, um die Gabe der ewigen Weissagung zu erhalten. In einer Hand trägt sie den Mondkristall.
Religia
Die Mondzeichnung wurde Surmia während der Zeit des Aufstieges gegeben. Man sagt, sie verbrachte viel Zeit in kleinen Dörfern, in der Gestalt eines jungen Mädchens. Es gibt viele Geschichten darüber, dass ihr in dieser Gestalt manches Leid angetan wurde, welches sie aber still hinnahm, sich nie ihrer Macht bediente, was auch geschah.
Als Herrin des Mondes neigte sie dazu, Dinge von der hohen Warte aus zu betrachten und die Regelmäßigkeiten der menschlichen und materiellen Gezeiten zu erkennen. Bald verstand sie es, Geschehnisse vorauszusagen, lange bevor sie eintraten. Der Legende nach schlossen die Bewohner ihres Dorfes sie ein, da sie ihre Kräfte fürchteten. Da sie das Kind nicht töten wollten, beschlossen sie das Mädchen, welches alles und jeden durchschaute“, zu blenden. Mithilfe ihrer Kräfte als Elyse befreite sich Surmia im letzten Augenblick und verschwand im Akasha. Jedoch blieb ihr durch ihr Zögern unter dem linken Auge eine Narbe, wo sie das glühende Eisen bereits berührt hatte. Surmia zog sich zurück auf ihre lunare Warte.
Manche Geschichten erzählen, sie habe sich im ewigen Warten und beobachten in den unendlichen Möglichkeiten der Zukunft verloren, andere schreiben von dem Pakt mit einem Dämon, der ihr Augenlicht als Preis forderte, um ihr den wahren Blick in die Zukunft zu gewähren. Fest steht, dass Surmia ihr Augenlicht und jeden Sinn für die Gegenwart der materiellen Welt verloren hat, ihr jedoch eine Zeichnung unter dem linken blinden Auge nicht nur die Macht gibt, die Entwicklungen der Zukünfte zu sehen, sondern auch zu erkennen, welche der Varianten sich bewahrheiten werden und welche Handlungen darauf Einfluss nehmen werden. Sie kann die Zeit in ihrer Gesamtheit sehen, erkennt aber nicht einmal, an welcher Stelle in der Zeit sch die Welt gerade befindet. Als Verehrung für den Mut und die Macht der Göttin tragen die Anbeter der Göttin dieses Mal, egal ob Brandzeichen oder Tätowierung.
Der Mondkristall ist eine Kristallkugel die in der Hand von Surmia ruht. Immer wenn die Göttin einen Blick in die Zukunft wirft, leuchtet der Kristall hell auf, so hell wie der Mond selbst. Diese Reliquie soll den Wahrsager leiten und ihm helfen, sich beim Blick in die Zukunft nicht zwischen den Ebenen zu verlieren.
Orden und Kulte
Die „Augen der Ewigkeit“, ein Zusammenschluss aus Sehern und Me’Than, kümmern sich um junge Khurzôn, bei denen sich Anzeichen für die Sehergabe zeigen, damit diese nicht aufgrund ihrer Visionen dem Wahnsinn verfallen. Meist werden diese für eine Zeit aus ihrer Kaste entfernt und es wird ihnen entweder beigebracht, ihr inneres Auge zu verschließen, oder sie werden zu Sehern oder gar Me’Than ausgebildet.
In der Bevölkerung gefürchtet und von der Regierung nur geduldet sind die „Wächter der Zukunft“. Dieser Kult aus Assassinen, Magiern und Sehern versucht Khurzôn zu beschützen, indem er eliminiert, was sich in der Zukunft zu einer Gefahr entwickelt könnte. Gewöhnlichen Menschen erscheinen sie daher wie grausame willkürliche Mörder, denn oft ist die Bedrohung noch lange nicht ersichtlich. Der Kult von Fanatikern wird nur deshalb geduldet, weil inzwischen erkannt wurde, das einige vor vielen Jahren geschehenen Taten tatsächlich schwere Schläge verhindern konnten. Dennoch steht der Kult wegen seinen harten Methoden und der Tötung von gegenwärtig Unschuldigen schwer in der Kritik.
Die „Sehenden Klingen“ schließlich sind ein geachteter Zusammenschluss von Borin- und Surmiageweihten, die jungen Kriegern mit Sehergabe einen Kampfstil lehren, bei dem sie die Bewegungen des Gegners voraussehen und entsprechend reagieren können.
Tha'Mitas
| Andere Namen | |
| Symbol | |
| Farbe | |
| Aufgaben | Sonne, Arbeit, Tag |
| Religia | Sonnenkranz |
| Abyssen | Löwe, Adler |
Velorie
| Andere Namen | |
| Symbol | |
| Farbe | Farbenmosaik |
| Aufgaben | Glück, Kunst |
| Religia | Würfel, Musikinstrumente |
| Abyssen | Hyäne, Eber |
Xilef
| Andere Namen | |
| Symbol | |
| Farbe | |
| Aufgaben | Zerstörerische Natur, Schiffahrt, Wetter |
| Religia | Sturmband, Wehender Radmantel |
| Abyssen | Büffel, Moskito |
Gojreg
| Andere Namen | Lord des Vergessens, der Stimmlose |
| Symbol | Schwarzes, geschlossenes Auge |
| Farbe | Schwarz |
| Aufgaben | Nacht, Schlaf, Vergessen, Geheimes Wissesn |
| Religia | Drittes Auge, Metakugtel |
| Abyssen | Geier, Fledermaus |
Aussehen
Gojreg ist ein hochgewachsener, hager wirkender Humanoide. Ein dunkler Mantel umschließt seinen Körper der wie düsterer Nebel vom Boden aufsteigt. Sein Schädel ist länglich, zum Kinn hin spitz zulaufend und Haarlos. Die Haut scheint wie graues Wachs oder Porzellan, beinahe so als besitze er ein Exoskelett. Seine drei Augen scheinen tief in den Hölen zu liegen, doch wer in sie hineinblickt, sieht nichts als ewige, pulsierende Schwärze, die langsam wie Rauch daraus hervorsteigt. Eine Nase, Ohren oder einen Mund besitzt der Elyse nicht. An der Stelle seines kinns befinden sich nur dunkle Zackenmuster, einer tattoowiereung gleich. Seine Arme sind übermäßig lang, die Hände feingliedrig und zerbrechlich. In einer Hand hält er die Metasphäre.
Religia
Gojreg besitzt ein Drittes Auge und die sogenannte Metasphäre. Das dritte Auge besitzt er um die Dinge zu sehen die im Dunklen oder im Geheimen liegen, daher weiß Gojreg alle Dinge die Geheim sind, oder die Menschen und Götter voreinander verbergen. Man sagt Gojreg habe in der Zeit des Aufstiegs einmal mit einem Geist einen Handel abgeschlossen, der Dämon versprach ihm, dass er "alles was ins Dunkel gehüllt sei, sehe dürfe, doch nur würdige davon erfahren dürfen". Gojreg willigte ein, doch da ein Geheimnis nur dann ein Geheimnis ist, wenn es niemand kennt, durfte Gojreg nie wieder ein Wort sprechen. Die Metasphäre ist eine Faustgroße Kugel die aus einem dunklen Edelstein oder Glas zu bestehen scheint. Bei genauerer betrachtung kann man jedoch wabernde Nebel, Wolkenfetzen und so etwas wie Sterne darin erkennen. hin und wieder leuchtet ein Licht darin auf, um sich dann in den Sternenhimmel einzufinden. In der Metasphäre sammelt Gojreg all jenes, was Vergessen wurde. Alles was jemals in Vergessenheit geriet erleuchtet als kleiner Stern dieses miniaturisierte Universum, welches er stets geschützt in seinen fingern hält.
Geweihte
Nur wenige wählen den Weg des Gojreg, denn es ist wohl der einsamste und kärgste Pfad, den die Elysen den Khurzon gegeben haben. Gojreg Geweihte hüllen sich in dunkle Kleider und leben inmitten der Menschenmassen. Dort wo es brodelt, wo wissen quirlt und Geheimnisse fließen. Trotzdem sind sie einsam und allein, denn trotz ihrem Hang dazu alles Wissen zu sammeln und jedes Geheimnis zu erspüren, pflegen sie keinen Umgang mit anderen Menschen oder Khruzôn, denn sie wollen ihre Geheimnisse nicht verlieren. Häufige Dienste dieser Geier, wie sie manchmal auch abwertent genannt werden, sind Informationen wie ein Mitra zu hüten, bis ein bestimmter Umstand, zum Beispiel das eigene Ableben eintritt. Verschweigener als Gojregs Diener ist keiner. Gojreg ist kein besonders Kriegerischer Gott, daher gibt es kaum Geweihte welche die Zeit finden, den Umgang an der Waffe zu lernen. Was nicht bedeutet, dass ein Gojreg-Geweihter keine Mittel hat, sich im Falle zu wehren. Man sagt, ein Geweihter des Stimmlosen wäre dazu in der Lage Denkende Wesen zu lähmen, indem er ein furchtbares Geheimnis ausspricht. Mit dieser kraft kann er aber noch viel schlimmere Dinge anrichten, er kann Schmerzen verursachen, Wunden in Fleisch und Geist reißen und sogar töten. Man sagt, dass der Blick eines Gojreg geweihten genügt, um einem Mann all seine Geheimnisse zu entreißen, und ihn all seiner Schandtaten zu entblößen. Eine andere Geschichte berichtet von der Fähigkeit der Geweihten vollkommen im Schatten zu verschwimmen, und novh grotesker, von der Gabe, sich selbst ein Auge zu entreißen, um es als ungesehenen Späher überall zu platzieren.
Kulte und Orden
In Khurzôn gibt es nur wenige Kulte, die sich um Gojreg versammelt haben. Ein Kult ist der "Schwarmgeist der Stimme". Diese Gruppierung sammelt wie Bienen riesige Mengen an Geheimnissen, die sie auf Schriftrollen in den Tiefen der Erde verstecken. Man sagt diesen Kultisten nach, jede Gestalt annehmen zu können, und sie sollen ein an hellsicht grenzendes Gehör und Gespür für Geheimnisse haben. Um keinen Verrat begehen zu können, werden den Mitgliedern die Lippen aufeinander genäht, und die Zunge entfernt. Weshalb Schwarmgeister sich untereinander mit einer Summsprache unterhalten, die ihnen wohl einen teil ihres Namens gegeben haben.
Ein anderer Kult ist der des "letzten Wissens". Diese Gemeinschaft lebt in Abgeschiedenheit weit ab von den Belangen der Menschen. Durch einen Ritus, bei dem sie ihr Augenlicht opfern, erlangen sie angeblich eine Form der Hellsichtigkeit, die ihnen erlaubt alle Geheimnisse auf der Welt gleichzeitig zu hören. Die Brüder und Schwestern brüllen diese dann tief in die Berge hinein, wo sie ihrem verständnis nach verklingen und damit das karmatische Gleichgewicht der Welt wiederherstellen.
Eine dritte Gruppe ist der "Orden der Stille". Dies ist wohl einer der wenigen Gojreg-Orden unter Waffen, denn die Hüter der Stille ziehen in kleinen zwei bis viermann-Gruppen durchs Land, häufig mit einem Nitram geweihten, oder einem Richter. Sie sühnen all jene die sich des Vertragsbruches schuldig gemacht haben.
Borin
| Andere Namen | |
| Symbol | |
| Farbe | Blutrot |
| Aufgaben | Krieg, Stärke |
| Religia | Kristallschwert, Panzerhandschuh |
| Abyssen | Hai, Tiger |
Aussehen
Borin tritt sowohl in weiblicher als auch in männlicher Gestalt auf. Er ist jung, athletisch und von der wilden Schönheit derjeniger, die von der Natur reich beschänkt werden, ohne sich selbst darum zu scheren. Manchmal sieht man sie mit einer auffälligen Narbe, was seiner Schönheit jedoch keinen Abbruch tut.
Meistens hat sie rote oder tiefschwarze Haare, die zwar lang, aber nach Kriegerart zusammengebunden sind, so dass sie die Sicht nicht behindern. Die Kleider sind körperbetont und schränken die Bewegung nicht ein, dazu trägt sie am linken Arm ein Rüstungsteil wie eine Armschiene oder einen Panzerhandschuh.
Borin trägt so gut wie immer eine Waffe.
Aufgaben
Borin ist die Elyse des Kampfes und des Krieges sowie der Stärke des Einzelnen. Als Elyse hinter Dela'Xenar, also des Feuers, gehört er zu den emotionaleren Elysen, und in seinem Wesen lodern vor allem Mut, Stolz und Zorn, also jene Eigenschaften, die es einem erlauben, seine Grenzen zu überschreiten und über sich selbst hinauszuwachsen. Sie war es, die in den Götterkriegen die Elysen anführte, und sie wird es auch sein, der in der letzten Schlacht die Palar gegen die neuen Minor führen wird.
Borin ist ein Meister des Kampfes und beherrscht instinktiv jede Waffe und jeden Stil. Von Natur aus ein perfekter Kämpfer erkannte sie erst während der Zeit des Aufstieges, dass die Menschen Übung und Selbstdisziplin benötigen, um die Kunst des Kampfes zu meistern. In dieser Zeit erlernte sie, wie der Krieg unter den Beschränkungen der materiellen Ebene funktionierte, und perfektionierte seine Fähigkeiten auf dem Gebiet der Taktik. Dadurch gewann er als Gegenstück zu ihrer wilden und emotionalen Seite eine überlegene und kühle Art, die den Aspekt des durch Technik und Taktik überlegenen Kämpfers im Vergleich zum wilden und auf seinen Körper und seine Reflexe vertrauenden Berserkers darstellt.
Abgesehen vom direkten körperlichen Konflikt ist Borin aber auch die Elyse, die die persönliche Stärke des Einzelnen, das Verbessern durch Entschlossenheit und Übung und die Charakterstärke im Angesicht der Gefahr in sich verwirklicht. Nicht nur bei Kriegern ist Borin daher eine beliebte und oft angerufene Elyse.
Religia
Borin trägt, auch wenn sie ansonsten ungerüstet oder sogar nackt ist, eine Armschiene oder einen Panzerhandschuh auf der linken Seite, der zeigt, dass es für ihn keinen Monent der Schwäche geben kann.
Das Kristallschwert ist ein Geschenk Cire'Drefs und stammt aus den tiefsten und härtesten Schichten der Erde. Es kann niemals stumpf werden oder gar zerbrechen, und wenn Borin es führt, so ist es mit einer Kette an seinem Panzerhandschuh befestigt. Das Kristallschwert ist ein Symbol für die Standhaftigkeit des Kriegers und dafür, dass dessen Grundlagen in der harten Arbeit liegen.
Geweihte
Die Geweihten Borins sind Kampfkünstler und Krieger. Zwar streben sie nicht nur in der Kampfkunst die Perfektion an, jedoch glauben sie, dass der Kampf die beste Methode sei, die Stärke einer Person auf die Probe zu stellen, und dass die Kampfkunst jeden Aspekt einer Person stärken kann.
Auch wenn die Geweihten zu keiner Kaste gehören, kann ein Boringeweihter einen Titel verliehen bekommen, der dem eines Vel'dor, also eines Waffenmeisters, entspricht. In einigen Gegenden arbeiten sie zeitweise als Ausbilder der Rekruten. Während Kriegszeiten können Geweihte des Borin sogar Anführer von Truppen sein. Zwar sind sie nicht in das System der Kriegerkaste eingebunden, doch sie stellen dennoch einen wichtigen Teil des Khurzônischen Militärs dar.
Boringeweihte sind bekannt dafür, selten, wie die meisten Krieger es tun, einen Clanstil oder eine Kombination von Clanstilen zu erlernen. Entweder, sie versuchen, alle Clanstile zu erlernen und wieder zusammenzufügen, oder aber, sie üben sich nur in den Elementarstilen, um auf diese Weile einen vollendeten, perfekten Kampfstil zu erreichen, wohl wissend, dass keiner der beiden Wege innerhalb eines Lebensalters bis zur Vollendung zu beschreiten ist.
Orden und Kulte
Boringeweihte organisieren sich zwar gerne in Kleingruppen, Landesumspannende Organisationen gibt es jedoch kaum, da die meisten Ziele der Boringeweihten inorganisierter Form bereits von der Kriegerkaste verfolgt werden.
Mit den "Sehenden Klingen" einem Zusammenschluss von Borin- und Surmiageweihten, existiert eine Gruppe, die jungen Kriegern mit Sehergabe einen Kampfstil lehrt, bei dem sie die Bewegungen des Gegners voraussehen und entsprechend reagieren können.
Ansonsten gibt es hauptsächlich einzelne Gruppen von Boringeweihten, die ihre Kampfkunst als sich ergänzende Teile einer Gruppe ausüben, oder einzelne Geweihte, die sich mit Gelehrten, Handwerkern, Magiern oder Geweihten anderer Elysen Seitenzweigen der Kampfkunst, wie Taktik, Waffen- und Rüstungsschmieden, Festungsbau oder Kampfmagie auseinandersetzen.
Schließlich noch als eine Gruppe, wenn auch keine organisierte zu bezeichnen sind die natürlichen Berserker, also Personen, die die Gabe des Kampfrausches von Natur aus besitzen. Man sagt, dass diese sich untereinander instinktiv erkennen. Zudem gibt es einige wenige Induviduen, der versuchen, den Zustand einer "kalten Rage" zu erreichen, also eines Kampfrausches, der über den wilden Berserkerrausch hinausgeht, und eine emotionslosen und kontrollierten Todestrance entspricht.
Cire'Dref
| Andere Namen | |
| Symbol | |
| Farbe | |
| Aufgaben | Erde, Herbst, Ernte |
| Religia | Samen |
| Abyssen | Skarabeus, Mammut |
Dela'Xenar
| Andere Namen | |
| Symbol | |
| Farbe | |
| Aufgaben | Feuer, Sommer, Emotionen |
| Religia | |
| Abyssen | Bär, Panther |
Elrif
| Andere Namen | |
| Symbol | |
| Farbe | |
| Aufgaben | Sport, Jagt, Ehre, Mitgefühl |
| Religia | |
| Abyssen | Hirsch, Wolf |
Hle'Amic
| Andere Namen | |
| Symbol | |
| Farbe | |
| Aufgaben | Wasser, Winter |
| Religia | Kristallstrukturen |
| Abyssen | Orca, Alligator |
Nitram
| Andere Namen | |
| Symbol | |
| Farbe | |
| Aufgaben | Gerechtigkeit, Tapferkeit, Seelenwahl |
| Religia | Seelenklinge, Richthammer |
| Abyssen | Schwalbe, Mantide |
Last Updated ( Tuesday, 18 August 2009 17:48 )
Die Elysen

