Geographie
Allgemeine Geographie
Der Skorpionsclan bewohnt den südlichsten Zipfel des Landes, sodass ein Großteil schon Steppe und Wüste überzogen ist. Die Hauptstadt liegt sogar am Südlichsten Punkt ganz Khurzôns und ist trotz ihrer Hohen Lage stark befestigt. Gleichzeitig ist Kazh'dum auch eines der Länder mit dem höchsten Anteil Feindlicher Grenzen, die sie aber auch schon viele Jahrhunderte hindurch gehalten haben.
Grobeinteilung
Grob lässt sich Kazh'dum dann in drei geographische Bereiche Gliedern. Im Norden befindet sich das Grasland, der kleine Streifen ist übersäht von dürrem aber grünen Wiesen. Auch wenn der Boden hier nicht besonders Fruchtbar ist, reicht die Feuchtigkeit des In'Sardi aus um diesen Gebiet auch kleinere Landwirtschaften zu betreiben. Etwa 50 Kilometer südlich beginnt ein weites Gebiet mit trockenem Steppenboden. Hier wachsen kaum noch Pflanzen, besonders wenig Nutzpflanzen, abgesehen vom Ufer des Kazh'dra, an dem noch hier und da etwas Obst wachsen kann. Im Südlichen Drittel ist die Steppe dann vollkommen verödet und die Hitze der Wüste schlägt sich auf alles Leben nieder, dass es wagt sie zu betreten.
Gewässer
Die größte Mangelware des Landes dürfte wohl das Wasser sein. Innerhalb des Landes selbst giebt es nämlich nur sehr wenige Quellen, die nach Süden hin natürlich noch weiter zurück gehen. Das größte Stehende Gewässer, der In'Sardi entspringt innerhalb der Berge und versorgt mit seinem klaren, reinen Wasser die halbe Region mit. Dieser See wird auch "See der Spiegelspinne" genannt, was angeblich daran liegt, dass im inneren ein Ungetüm haust, welches den Seelen der Kazh'dum nach jedem Lebenszyclus ihr Leben und ihr Taten noch einmal auf ihrem silbernen Leib vorspiegelt. Außerdem soll der Panzer dieser Spinne an der Oberfläche des Spiegelsees schuld sein. Der In'Sardi setzt sich dann im Kazh'dra fort, dem einzigen, ernstzunehmenden Fluss des Landes, der sich bis ins Steppenland fortsetzt. Etwa auf 2/3 dessen Weges liegt der Hle, ob dieser Quellen hat oder allein aus dem In'Sardi gespeißt wird ist aber unbekannt. Der Name dieses Reservoires Hle (Khurzôn für "Wasser) mag zunächst seltsam erscheinen, bedenkt man jedoch den Wert dieses Stoffes in trockenen Gebieten, wird man sich schnell der Tragweite für die Umliegenden Städte bewusst.
Siedlungen
Kazh'dum ist ein relativ schwach besiedeltes Land. Besonders zum Süden hin gibt es kaum noch kleinere Dörfer oder Siedelein, sondern nur noch einige größere Städte sowie die Randfesten des Ostens, Val'Ta und Kae'Ta. Dort leben die Khurzôn auf recht engem Grund, da versucht wird die Städte klein zu halten, um weniger Angriffsfläche zu bieten. Nur im Norden, sowie der Mitte des Landes finden sich auch einige, flächenmäßig, größere Siedlungen.
Kazh'dum ist die einzige "Metropole" des Landes, auch wenn seit einigen Jahren Râdim versucht die Isolierte Gebirgsstadt einzuholen. Kazh'dum stellt außerdem auch den geistlichen und kulturellen Mittelpunkt des Landes dar, wichtige Gebäude wie der Glockenturm und der große Tempel finden sich hier. Die nächstkleinere Stadt ist Râdim, der größte Umschlagplatz von Handelswaren im Land. Auch wenn sich der Markt nicht mit den Märkten des Mammuts messen kann, so gibt es hier das größte Angebot fremdartiger Waren und Luxusgüter in einigen Hundert Kilometern. Ansonsten sind noch Tarash und Akar zu nennen, zwei größere Siedelein am Kazh'dra, sowie die kleineren Städte um die Hauptstadt herum.
Ansonsten liegt Kazh'dum relativ brach, auch wenn in den Randfesten selbstverständlich auch noch viele Khurzôn leben und arbeiten.
Last Updated ( Friday, 20 March 2009 13:42 )
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