Zeitrechnung und Festtage
Zeitrechnung
Grundsätzlich teilt sich das Khurzônische Jahr in 20 nach den Elysen benannten Kappae, wobei ein Kappa 18 Tage lang ist. Damit hat der Kalender der Khurzôn bis auf fünf Tage ebensoviele wie der irdische Kalender. Von diesen Fünf Tagen sind vier sogenannte Chaostage, und einer ist dem Clantotem geweiht, womit sich die Khurzônische Zeitrechnung relativ leicht umrechnen lässt.
Wirklich ungewöhnlich ist, dass die khurzônischen Jahres- und Tageszählung rückläufig ist, und sich relativ zur anstehenden Apokalypse berechnen. So beginnt das Jahr mit dem 18. Amelpa und Endet mit dem 1. Gojreg. Wie bereits angemerkt verhalten sich die Jahreszahlen ähnlich, so ist beispielsweise der 5.3.2007 der 8> 16> 203 das folgende Jahr ist dann demenstsprechend das Jahr 202.
Festtage
Chaostage
Die Chaostage sind die zweithöchsten Feiertage, die in Khurzôn gefeiert werden. An ihnen wird der Alles erschaffende und alles verschlingende, Leben und Tod schenkende, ewige und doch zeitlose Chaoswirbel gefeiert und mit ihm eine Einzelne Facette des Lebens, welches er den Khurzôn ermöglichte.
An diesen Vier Tagen finden stets zum Element passende Spiele und Festivitäten statt, die jeweils von einer Elite als auch von den durchschnitlichen Bürgern besucht werden können.
Jedem Element ist hierbei ein spezieller Chaostag gewidmet:
- Chaostag der Luft zum Äquinoiktium (Tag und Nachtgleiche, etwa 21. März)
- Chaostag des Feuers zur Sommersonnenwende (etwa 20. Juni)
- Chaostag der Erde zum Äquinoktium (etwa 19. September)
- Chaostag des Wassers zur Wintersonnenwende (19. Dezember)
Chaostag der Luft
Diese Tage sind dem Wandel gewidmet. In der Kaiserstadt darf nun offiziell der Kaiser zum Wettbewerb herausgefordert werden, sowie die Tho'Saper, die sich an diesen Tagen vor aller Öffentlichkeit vielen geschickten Herausforderern stellen müssen.
Andererseits ist dies aber auch der Tag der Übrigen Fürstlichkeit, ein Tag, an dem der Fürst seinen Untertanen für ihre harte Arbeit dankt, und ihm seine Braven Bürger für seine Weise herrschaft danken. Beinahe in jedem Fürstenhaus, in jeder Festhalle finden Wettkämpfe wie Wettläufe, Darstellungen von schönen Künsten, und andere Aktivitäten statt. In Hafenstädten werden hier auch Werftfeste abgehalten, um neue Schiffe den Gefährlichen Frühlingsstürmen trotzen zu lassen.
Chaostag des Feuers
Dies ist der Tag der in die Reichweite von Car'Bece und Borin fällt. Hier wird die Liebe und das Leben gefeiert. An diesem Tag finden in allen Gebieten Khurzôns Fruchtbarkeitsriten, die Bosativen statt, die das Lebendige Liebende Leben feiern, das innere Feuer, welches den Khurzôn befähigt den Lebensfunken weiter zu tragen. Überall werden ausschweifende Orgien gefeiert, zum Zeichen der Reinheit und um Tha'Mitas zu ehren, befinden ganze Landstriche im Tollwütigen, Leidenschaftlichen und völlig Nacktem Liebestaumel.
gleichzeitig, während an vielen Orten das Leben gefeiert wird, feiern die Krieger und Kämpen des Landes das, was das Leben Lebenswert macht: Die Gefahr und die Ehre. Im Namen von Borin und Elrif begehen daher manche Krieger das Bor'Xorkuth.
Chaostag der Erde
An diesem Tag danken die Khurzôn für den Überfluss und die Frucht der Felder. Nie sonst sieht man so viele reich gedeckte Tische und Fröhliche Gesichter, die sich in Bierhumpen spiegeln.
In diesem Zuge werden Wettbewerbe abgehalten, die beispielsweise die schmackhaftesten Trauben, die größten Kürbisse oder den feinsten Wein prämieren.
Chaostag des Wassers
An diesem Chaostag gibt es nur wenig Aufjauchzen und Freude. Auch die kalte Jahreszeit tut dem zu. Der Chaostag des Wassers ist der Tag der Reflektion und der Besinnung. Nebenbei ist es aber auch das Fest des Wissens, deshalb gibt es in der Kaiserstadt den Nel'Zorkash (Konvent des Wissens), ein Treffen, an dem die besten und klügsten Köpfe des Landes zusammentreffen um über ihre Forschungsergebnisse zu disputieren.
Last Updated ( Tuesday, 03 March 2009 12:50 )
Zeitrechnung und Feste

