Chronik
Da ist das Etwas und da ist das Nichts nicht. Unsere Welt ist etwas, denn das Etwas ist unsere Welt. Aber unsere Welt ist nichts, denn Sein und Nichtsein sind eins. Denn zwischen Sein und Nichtsein ist der Chaoswirbel, aus dem entspringt und der verschlingt was ist und nicht ist, war und sein wird, nie war und niemals sein wird, war und nicht mehr sein wird und nie war aber einst sein wird. Denn der Chaoswirbel ist nicht und ist doch, denn er kennt keine Existenz, keine Zeit, keine Energie und keine Materie, nur sich selbst.
Und einst blähte sich der Wirbel wieder und es floss Zeit ins das Nichts, und er spie Klumpen des Chaos von sich und es waren zweimal zwei und viermal vier Klumpen und doppelt so viele kleinere Splitter, die im Fluss der Zeit verharrten und begannen, Form anzunehmen. Und als erstes formten sich die zweimal zwei Splitter und wurden zu diren (Anmerkung d. Übersetzers: das Khurzon hat einen Artikel, der Mehrgeschlechtlichkeit ausdrückt. Mangels eines deutschen Äquivalents wurde das Kunstwort dire/diren gewählt. Gleiches gilt für das Pronomen seir.) Elysen Abjin, Dela’Xenar, Hle’Amic und Cire’Dref. Abjin war dire schnellste und am wenigsten fassbare, dire sich ständig wandelte, Dela’Xenar war dire ausdrucksstärkste und hitzigste, in direm die meiste Energie und die meisten Gefühle herrschten, Hle’Amic war dire ruhigste und kälteste, aber auch dire strahlendste und tiefsinnigste, Cire’Dref war dire massigste und stabilste, dire langsamste aber auch dire stärkste. Deshalb war Abjin die Luft, Dela’Xenar das Feuer, Hle’Amic das Wasser und Cire’Dref die Erde.
Und in Hass und in Liebe stürzten sie aufeinander und rangen miteinander. So tränkte Hle’Amic Cire’Drefs Körper mit dem ihren und Dela’Xenar verbrannte ihn und schmolz ihn, Abjin raste zwischen ihnen hindurch, riss Stücke von ihnen und vermischte sie und Cire’Dref schlug nach ihnen. So formte sich die Welt. Felsen und Täler, Meere und Seen, Vulkane und Feuerhöhlen, die Luft und der Wind manifestierten sich.
Nun traten auch die viermal vier anderen Elysen hervor und ihre Namen waren Amélpa,
Ristnachi
, Velori, Xilef,
Mathos
, Elrif, Car'Bece, Tha'Mitas, Borin, Nitram, Surmia, Nonta, Bosati, Nel'Zor, Iphlip und Gojreg.
Und die vier Erzelemente ließen ab voneinander und die anderen Elysen stellten sich hinter einen von ihnen und zu Abjin stellten sich Velori, Ristnachi, Xilef und Mathos, zu Dela’Xenar stellte sich Elrif, Car’Bece, Tha’Mitas und Borin, zu Hle’Amic stellten sich Nel’Zor, Iphlip, Gojreg und Amelpa und zu Cire’Dref stellten sich Surmia, Nitram, Nonta und Bosati. Und als sie sahen, was sie geschaffen hatten während ihres Kampfes, da wussten sie, dass sie alle gleich stark waren und ließen ab voneinander und verließen die Welt in den Äther, wo sie die Elemente der Welt bilden.
Die Anderen aber besahen sich das Werk der Vier und fanden Gefallen daran und begannen, es weiter zu formen. So ließ Bosati die Erde fruchtbar werden und Pflanzen daraus wachsen, Xilef ging in Wind und Luft und ließ die Wetter machen, Regen und Schnee bringen und Wolken, Nonta veränderte die Struktur der Orte, so dass manche von ihnen wunderbar waren und gewaltig anzusehen, und Surmia und Tha’Mitas entfernten sich von der Welt und schufen Mond und Sonne.
Und alle Elysen schufen kleine Wesen auf der Welt, die sie gemeinsam geformt hatten und Elrif machte, dass manche die anderen jagten und fraßen. Ristnachi und die anderen unterwiesen ihre Tiere in ihren Künsten und so gab es Leben auf der Welt.
Doch da erwachten die zwei mal vier mal fünf kleinen Chaossplitter, denn jedem Elysen waren zwei davon gefolgt, und sie formten sich und ihre Gestalt war zur Hälfte wie die der Elysen und zur Hälfte wie die eines Tieres und ihre Namen waren (…). Und die
Abysse
n beanspruchten die Welt für sich, denn sie waren göttlich wie die Elysen, denn auch sie entstammten dem Wirbel, aber ihre Gestalt glich den Weltenbewohnern zur Hälfte.
Und die Vier traten wieder aus dem Äther und die Elysen kämpften mit den Abyssen und Borin führte sie an. Und die Abyssen griffen mit ihren wilden Tiergestalten die Elysen an und jeder vergoss einen Tropfen Blut auf die Erde. Wo aber die Tropfen aufkamen, entstanden neue Wesen, die einen Teil der Göttlichkeit in sich trugen und es waren ihrer so viele wie die Abyssen sind. Aber die Vier und die vier mal Vier schlugen zurück und sie waren älter als die Abyssen und jeder von ihnen hatte sein eigenes Wesen und war darum mächtiger als die Abyssen. Und der Krieg tobte und es entstanden viele Geistwesen aus Blut und Geschrei und Hass und Wut und Verzweiflung und allen Gefühlen der Kämpfenden. Schließlich mussten aber die Abyssen sich zurückziehen und begaben sich in Verstecke auf der Welt, die Elysen aber kehrten zurück in den Äther.
Und vom Blute und vom Hass der Gottgleichen unheilvoll genährt ballte sich abermals der Wirbel und es traten viele kleine Splitter aus und sie wurden zu kleinen Göttern und diese hießen Miror, denn sie waren weniger mächtig, als die alten Götter. Und diese schufen ihre eigenen Wesen auf der Welt und diese waren Novo, denn sie waren neu auf die Welt gekommen. Und die Novo waren weniger wohlgestaltet und weniger mächtig als die alten Wesen, aber es waren ihrer viele, so wie auch die Miror viele waren.
Und die Elysen kehrten wieder aus dem Äther, und die Elysen erkannten, dass die Miror ihre Schöpfung verdarben und es entbrannte ein Krieg zwischen den Miror und den Elysen. Und erneut führte Borin die Elysen im Krieg, doch die Miror waren zahlreicher, als die Abyssen und so konnten die Elysen ihrer nicht Herr werden und der Krieg dauerte an. Und die Novo unterstützten die Miror und machten sie stärker.
Da besannen sich die Elysen auf die Wesen aus ihrem Blut und schlossen einen Pakt mit ihnen, auf dass auch sie stärker wurden. Aber es waren derer wenige und so reichte die Macht nicht aus, um die Miror zu beherrschen. Aber die Abyssen, die noch auf der Welt waren, erkannten die alles verschlingende Gewalt der Miror und beschlossen, diese zu vernichten. Und als in der letzten Schlacht gegen die Miror die Elysen geschwächt waren, da fielen die Abyssen über sie her, doch ihr Zorn richtete sich gegen die Miror und jeder Abysse unterstützte einen Elysen, so das jedem Elysen zwei der Abyssen zur Seite standen, und es waren diejenigen, deren Tierhälfte aus diesem Elysen entstanden war. Und so wurden die Miror geschlagen, denn die Elysen hatten nun ihre volle Kraft zurück und die Abyssen halfen ihnen. Also waren die Miror vernichtet, und welche nicht gefallen waren, verkrochen sich in den Tiefen und kehrten nicht wieder.
Und bevor die Elysen in den Äther zurückkehrten, schlossen sie erneut einen Pakt mit den Blutkindern, denn diese hatten ihnen beigestanden. Und sie verliehen ihnen den Namen Khurzôn, denn das heißt Würde, Wert und Kraft. Und da einst bei der Gezeitenwende der Wirbel wieder neue Götter speien wird, versprachen die Khurzôn den Elysen, ihnen erneut beizustehen. Und damit die Macht der Khurzon ausreichend wäre, lehrte sie jeder Elyse, was er am besten verstand. Mathos aber breitete seinen Mantel vor dem Wirbel aus und sprach, dass er jede Seele der Khurzon fangen werde, die nach dem Tod in den Wirbel gesogen wird, denn kann könnten die Khurzon in einem neuen Körper wieder leben. Und so geschah es. Und Nitram half ihm, die Auserwählten zu finden, und Surmia wachte, ob nicht eine Seele der Novo würdig war, Khurzon zu werden, denn Khurzon sein heißt würdig sein und würdig sein heißt würdig sein aufzusteigen.
Und die Elysen gingen in den Äther. Die Abyssen aber blieben bei den Khurzon und jeder nahm sich den, dessen Blutstropfen er vergossen hatte, und lehrte ihn seinen Weg. Und die Khurzon veränderten sich und lebten an verschiedenen Orten in dem Land auf der Welt, das das Beste war, weshalb sie es wie ihr Volk Khurzôn nannten.
Und die Novo bekämpften die Khurzôn, doch sie konnten sie nicht besiegen. Aber ihrer waren viele, und so gingen die Abyssen zu den Khurzon und teilten sie in zwei Hälften, so dass sie nicht mehr waren wie die Elysen, aber wie die Tiere und waren Mann und Frau. Und so mehrten sich die Khurzôn und bevölkerten ihr Land.
Und als dies geschehen war, verließen die Abyssen die Khurzon um mit den Elysen aus dem Äther zu wachen. Die Khurzôn aber waren nun vierzig Clans, ein jeder unter dem Zeichen einer Abysse, die ihn einst begründet hatte.
Da die Khurzôn nun nichts Göttliches mehr um sich hatten, waren sie nicht mehr mächtiger als jedes Geschöpf der Welt, doch ihre Seelen blieben Khurzôn und so konnten sie aufsteigen. Und jedes Mal, wenn eine Seele alle ihre Leben vollendet und vollbracht hatte, so wurde sie Palar und ging zu den Elysen in den Äther und wartete dort auf die Gezeitenwende. Und so war sie gleich mächtig wie ein Gott.
Die Khurzon aber fochten weiter Kriege gegen die Novo und keiner konnte den anderen besiegen, denn die Khurzôn waren zu machtvoll, die Novo aber zu zahlreich. Und wenn auch die Elysen und Abyssen den Khurzon beistanden, so taten sie es nur mehr aus dem Äther, aber sie betraten die Welt nicht mehr. Und die Novo und die Khurzon wurden sich ähnlich, denn sie bewohnten dieselbe Welt, und es waren sowohl unter den einen als auch unter den anderen viele Menschen, aber auch Drow und Orks und Zwerge und Elfen, und nur ein Khurzon konnte sagen, ob der andere ebenfalls würdig war, oder aber nicht. Aber die Elfen verbündeten sich aus Dünkel mit den Novo und sie fochten einen Krieg im eigenen Land gegen die Khurzon. Die Khurzon aber schlugen die Elfen und deren Seelen wurden verzehrt und sie kehrten nicht wieder. Doch immer noch gibt es Elfen unter den Novo und sie sind Feinde der Khurzon, denn nur wenige von ihnen können jemals würdig sein. Die Völker der Khurzon aber blieben rein, und wenn sie von verschiedener Art waren, dann doch nur, weil sie verschieden gelebt und sich entwickelt hatten und verschiedene Begabungen hatten. Daher kann bis heute jede Rasse außer den Elfen zum Clan gehören.
Und einst kam der Prophet Skurgle zu den Khurzon und sagte ihnen voraus, wann die Gezeitenwende sein werde und vieles andere. Und er bereiste alle Länder, auch diese der Novo und schlug die Novo in einer großen Schlacht, bevor er Palar wurde.
So entstanden die Götter und vergingen die Götter und entstand die Welt und die Wesen, und so werden sie auch einst wieder vergehen in der großen Schlacht, wenn der Wirbel wieder erwacht und neue Feinde kommen. Und der Wirbel wird die Welt verschlingen und sie wird neu entstehen. Und die Khurzon werden erneut siegen.
Und einst blähte sich der Wirbel wieder und es floss Zeit ins das Nichts, und er spie Klumpen des Chaos von sich und es waren zweimal zwei und viermal vier Klumpen und doppelt so viele kleinere Splitter, die im Fluss der Zeit verharrten und begannen, Form anzunehmen. Und als erstes formten sich die zweimal zwei Splitter und wurden zu diren (Anmerkung d. Übersetzers: das Khurzon hat einen Artikel, der Mehrgeschlechtlichkeit ausdrückt. Mangels eines deutschen Äquivalents wurde das Kunstwort dire/diren gewählt. Gleiches gilt für das Pronomen seir.) Elysen Abjin, Dela’Xenar, Hle’Amic und Cire’Dref. Abjin war dire schnellste und am wenigsten fassbare, dire sich ständig wandelte, Dela’Xenar war dire ausdrucksstärkste und hitzigste, in direm die meiste Energie und die meisten Gefühle herrschten, Hle’Amic war dire ruhigste und kälteste, aber auch dire strahlendste und tiefsinnigste, Cire’Dref war dire massigste und stabilste, dire langsamste aber auch dire stärkste. Deshalb war Abjin die Luft, Dela’Xenar das Feuer, Hle’Amic das Wasser und Cire’Dref die Erde.
Und in Hass und in Liebe stürzten sie aufeinander und rangen miteinander. So tränkte Hle’Amic Cire’Drefs Körper mit dem ihren und Dela’Xenar verbrannte ihn und schmolz ihn, Abjin raste zwischen ihnen hindurch, riss Stücke von ihnen und vermischte sie und Cire’Dref schlug nach ihnen. So formte sich die Welt. Felsen und Täler, Meere und Seen, Vulkane und Feuerhöhlen, die Luft und der Wind manifestierten sich.
Nun traten auch die viermal vier anderen Elysen hervor und ihre Namen waren Amélpa,
Ristnachi
, Velori, Xilef,
Mathos
, Elrif, Car'Bece, Tha'Mitas, Borin, Nitram, Surmia, Nonta, Bosati, Nel'Zor, Iphlip und Gojreg. Und die vier Erzelemente ließen ab voneinander und die anderen Elysen stellten sich hinter einen von ihnen und zu Abjin stellten sich Velori, Ristnachi, Xilef und Mathos, zu Dela’Xenar stellte sich Elrif, Car’Bece, Tha’Mitas und Borin, zu Hle’Amic stellten sich Nel’Zor, Iphlip, Gojreg und Amelpa und zu Cire’Dref stellten sich Surmia, Nitram, Nonta und Bosati. Und als sie sahen, was sie geschaffen hatten während ihres Kampfes, da wussten sie, dass sie alle gleich stark waren und ließen ab voneinander und verließen die Welt in den Äther, wo sie die Elemente der Welt bilden.
Die Anderen aber besahen sich das Werk der Vier und fanden Gefallen daran und begannen, es weiter zu formen. So ließ Bosati die Erde fruchtbar werden und Pflanzen daraus wachsen, Xilef ging in Wind und Luft und ließ die Wetter machen, Regen und Schnee bringen und Wolken, Nonta veränderte die Struktur der Orte, so dass manche von ihnen wunderbar waren und gewaltig anzusehen, und Surmia und Tha’Mitas entfernten sich von der Welt und schufen Mond und Sonne.
Und alle Elysen schufen kleine Wesen auf der Welt, die sie gemeinsam geformt hatten und Elrif machte, dass manche die anderen jagten und fraßen. Ristnachi und die anderen unterwiesen ihre Tiere in ihren Künsten und so gab es Leben auf der Welt.
Doch da erwachten die zwei mal vier mal fünf kleinen Chaossplitter, denn jedem Elysen waren zwei davon gefolgt, und sie formten sich und ihre Gestalt war zur Hälfte wie die der Elysen und zur Hälfte wie die eines Tieres und ihre Namen waren (…). Und die
Abysse
n beanspruchten die Welt für sich, denn sie waren göttlich wie die Elysen, denn auch sie entstammten dem Wirbel, aber ihre Gestalt glich den Weltenbewohnern zur Hälfte. Und die Vier traten wieder aus dem Äther und die Elysen kämpften mit den Abyssen und Borin führte sie an. Und die Abyssen griffen mit ihren wilden Tiergestalten die Elysen an und jeder vergoss einen Tropfen Blut auf die Erde. Wo aber die Tropfen aufkamen, entstanden neue Wesen, die einen Teil der Göttlichkeit in sich trugen und es waren ihrer so viele wie die Abyssen sind. Aber die Vier und die vier mal Vier schlugen zurück und sie waren älter als die Abyssen und jeder von ihnen hatte sein eigenes Wesen und war darum mächtiger als die Abyssen. Und der Krieg tobte und es entstanden viele Geistwesen aus Blut und Geschrei und Hass und Wut und Verzweiflung und allen Gefühlen der Kämpfenden. Schließlich mussten aber die Abyssen sich zurückziehen und begaben sich in Verstecke auf der Welt, die Elysen aber kehrten zurück in den Äther.
Und vom Blute und vom Hass der Gottgleichen unheilvoll genährt ballte sich abermals der Wirbel und es traten viele kleine Splitter aus und sie wurden zu kleinen Göttern und diese hießen Miror, denn sie waren weniger mächtig, als die alten Götter. Und diese schufen ihre eigenen Wesen auf der Welt und diese waren Novo, denn sie waren neu auf die Welt gekommen. Und die Novo waren weniger wohlgestaltet und weniger mächtig als die alten Wesen, aber es waren ihrer viele, so wie auch die Miror viele waren.
Und die Elysen kehrten wieder aus dem Äther, und die Elysen erkannten, dass die Miror ihre Schöpfung verdarben und es entbrannte ein Krieg zwischen den Miror und den Elysen. Und erneut führte Borin die Elysen im Krieg, doch die Miror waren zahlreicher, als die Abyssen und so konnten die Elysen ihrer nicht Herr werden und der Krieg dauerte an. Und die Novo unterstützten die Miror und machten sie stärker.
Da besannen sich die Elysen auf die Wesen aus ihrem Blut und schlossen einen Pakt mit ihnen, auf dass auch sie stärker wurden. Aber es waren derer wenige und so reichte die Macht nicht aus, um die Miror zu beherrschen. Aber die Abyssen, die noch auf der Welt waren, erkannten die alles verschlingende Gewalt der Miror und beschlossen, diese zu vernichten. Und als in der letzten Schlacht gegen die Miror die Elysen geschwächt waren, da fielen die Abyssen über sie her, doch ihr Zorn richtete sich gegen die Miror und jeder Abysse unterstützte einen Elysen, so das jedem Elysen zwei der Abyssen zur Seite standen, und es waren diejenigen, deren Tierhälfte aus diesem Elysen entstanden war. Und so wurden die Miror geschlagen, denn die Elysen hatten nun ihre volle Kraft zurück und die Abyssen halfen ihnen. Also waren die Miror vernichtet, und welche nicht gefallen waren, verkrochen sich in den Tiefen und kehrten nicht wieder.
Und bevor die Elysen in den Äther zurückkehrten, schlossen sie erneut einen Pakt mit den Blutkindern, denn diese hatten ihnen beigestanden. Und sie verliehen ihnen den Namen Khurzôn, denn das heißt Würde, Wert und Kraft. Und da einst bei der Gezeitenwende der Wirbel wieder neue Götter speien wird, versprachen die Khurzôn den Elysen, ihnen erneut beizustehen. Und damit die Macht der Khurzon ausreichend wäre, lehrte sie jeder Elyse, was er am besten verstand. Mathos aber breitete seinen Mantel vor dem Wirbel aus und sprach, dass er jede Seele der Khurzon fangen werde, die nach dem Tod in den Wirbel gesogen wird, denn kann könnten die Khurzon in einem neuen Körper wieder leben. Und so geschah es. Und Nitram half ihm, die Auserwählten zu finden, und Surmia wachte, ob nicht eine Seele der Novo würdig war, Khurzon zu werden, denn Khurzon sein heißt würdig sein und würdig sein heißt würdig sein aufzusteigen.
Und die Elysen gingen in den Äther. Die Abyssen aber blieben bei den Khurzon und jeder nahm sich den, dessen Blutstropfen er vergossen hatte, und lehrte ihn seinen Weg. Und die Khurzon veränderten sich und lebten an verschiedenen Orten in dem Land auf der Welt, das das Beste war, weshalb sie es wie ihr Volk Khurzôn nannten.
Und die Novo bekämpften die Khurzôn, doch sie konnten sie nicht besiegen. Aber ihrer waren viele, und so gingen die Abyssen zu den Khurzon und teilten sie in zwei Hälften, so dass sie nicht mehr waren wie die Elysen, aber wie die Tiere und waren Mann und Frau. Und so mehrten sich die Khurzôn und bevölkerten ihr Land.
Und als dies geschehen war, verließen die Abyssen die Khurzon um mit den Elysen aus dem Äther zu wachen. Die Khurzôn aber waren nun vierzig Clans, ein jeder unter dem Zeichen einer Abysse, die ihn einst begründet hatte.
Da die Khurzôn nun nichts Göttliches mehr um sich hatten, waren sie nicht mehr mächtiger als jedes Geschöpf der Welt, doch ihre Seelen blieben Khurzôn und so konnten sie aufsteigen. Und jedes Mal, wenn eine Seele alle ihre Leben vollendet und vollbracht hatte, so wurde sie Palar und ging zu den Elysen in den Äther und wartete dort auf die Gezeitenwende. Und so war sie gleich mächtig wie ein Gott.
Die Khurzon aber fochten weiter Kriege gegen die Novo und keiner konnte den anderen besiegen, denn die Khurzôn waren zu machtvoll, die Novo aber zu zahlreich. Und wenn auch die Elysen und Abyssen den Khurzon beistanden, so taten sie es nur mehr aus dem Äther, aber sie betraten die Welt nicht mehr. Und die Novo und die Khurzon wurden sich ähnlich, denn sie bewohnten dieselbe Welt, und es waren sowohl unter den einen als auch unter den anderen viele Menschen, aber auch Drow und Orks und Zwerge und Elfen, und nur ein Khurzon konnte sagen, ob der andere ebenfalls würdig war, oder aber nicht. Aber die Elfen verbündeten sich aus Dünkel mit den Novo und sie fochten einen Krieg im eigenen Land gegen die Khurzon. Die Khurzon aber schlugen die Elfen und deren Seelen wurden verzehrt und sie kehrten nicht wieder. Doch immer noch gibt es Elfen unter den Novo und sie sind Feinde der Khurzon, denn nur wenige von ihnen können jemals würdig sein. Die Völker der Khurzon aber blieben rein, und wenn sie von verschiedener Art waren, dann doch nur, weil sie verschieden gelebt und sich entwickelt hatten und verschiedene Begabungen hatten. Daher kann bis heute jede Rasse außer den Elfen zum Clan gehören.
Und einst kam der Prophet Skurgle zu den Khurzon und sagte ihnen voraus, wann die Gezeitenwende sein werde und vieles andere. Und er bereiste alle Länder, auch diese der Novo und schlug die Novo in einer großen Schlacht, bevor er Palar wurde.
So entstanden die Götter und vergingen die Götter und entstand die Welt und die Wesen, und so werden sie auch einst wieder vergehen in der großen Schlacht, wenn der Wirbel wieder erwacht und neue Feinde kommen. Und der Wirbel wird die Welt verschlingen und sie wird neu entstehen. Und die Khurzon werden erneut siegen.
Last Updated ( Monday, 23 February 2009 18:45 )
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